Nachfolgend haben wir für euch die wichtigsten Fragen in einem kurzen FAQ zusammengestellt.
Der Rosentaler ist eine fiktive Währung, der nur auf dem Papier besteht. Mit dieser „Währung“ lassen sich die Tauschgeschäfte für jeden ersichtlich abbilden und in Folge auch überblicken. Für eine Hilfestellungen innerhalb des „Forster Rosentaler“ wird quasi mit den Rosentalern bezahlt.
Berechnet wird das ganze nach Lebenszeit, welche für alle gleichwertig ist. 15 Minuten Lebenszeit haben bei uns einen Wert von 1 Rosentaler. Wer eine Leistung in Anspruch nimmt, verringert seinen Kontostand. Wer eine erbringt, erhöht sein Guthaben.
Niemand ist verpflichtet, einem Helfer eine sofortige Gegenleistung zu erbringen. Dafür gibt es unsere Rosentaler!
Rosentaler sind unsere „Währung“. Mit ihr kann man innerhalb des Tauschringes Angebote anderer Tauschpartner annehmen und vergüten.
Abgerechnet wird über eine einfache Buchführung. Bargeld im Sinne einer gesetzlichen Währung wie Euro und Cent gibt es nicht.
Menschen tauschen nahezu seit Anbeginn ihrer Zeit. Vorläufer unseres Rosentalers ist die geschichtliche Entwicklung alternativer Währungssysteme. Hierzulande ist wohl das Wunder von Wörgl das bekannteste Beispiel. Für einen umfassenden geschichtlichen Abriss wäre hier nicht genug Platz.
Es gibt/gab viele Initiativen mit ähnlichen Ansatz in Deutschland, Europa und auch weltweit. Alle haben gemeinsam, das die gesetzliche Landeswährung und auch andere Bezahlformen zu Gunsten des Rosentalers wenig bis keine Bedeutung haben. Der Name „Rosentaler“ ist ein gedankliches Produkt einiger Gründungsmitglieder.
Unsere Initiative ist örtlich begrenzt, im erweiterten Sinne Nachbarschaftshilfe in größerem Umfang. Somit ist der „Forster Rosentaler“ wie der Name schon sagt auf die Stadt Forst und näherer Umgebung begrenzt.
Nein. Rosentaler gelten nur innerhalb des Forster Rosentaler – Tauschringes. Es ist auch nicht nötig, denn die Mitgliedschaft ist kostenlos.
Rosentaler bilden den Einsatz von Lebenszeit ab, die Helfer für Hilfesuchende innerhalb unserer Initiative aufbringen. Außerhalb unseres Tauschringes sind die Rosentaler wertlos. Ein Verkauf ist Unsinn und somit lautet die Antwort auf diese Frage „Nein“.
Der Rosentaler hat nur innerhalb unserer Initiative zur erweiterten Nachbarschaftshilfe in Forst einen Wert. Anderswo hat er als Währung keinerlei Funktion.
Ein Rosentaler bildet 15 Minuten Lebenszeit ab. Somit hat eine Stunde einen Wert von 4 Rosentalern innerhalb unserer Initiative.
Als angemeldeter Teilnehmer habe ich Zugriff auf Gesuche anderer Teilnehmer und kann selbst Angebote machen. Veröffentlicht werden diese in unserer Tauschzeitung, auf unserer Internetpräsenz oder ergeben sich aus dem persönlichen Kontakt innerhalb unserer Initiative. Wenn ich hier eine Leistung erbringe, wird der zeitliche Aufwand in Rosentaler verrechnet und meinem Konto gutgeschrieben.
Innerhalb des „Forster Rosentaler“ kann ich Angebote und Hilfen anderer Teilnehmer in Anspruch nehmen. Deren Aufwand wird in Rosentaler umgerechnet und von meinem Konto abgebucht. Kurz: Nehme ich eine Leistung in Anspruch, gebe ich Rosentaler aus.
Dazu schaust Du Dich am besten auf der „Inserate Rubrik” Seite um. Dort findest Du alle Kategorien aufgelistet.
Darüber sollte man sich schon vor Teilnahme am „Forster Rosentaler“ einige Gedanken machen. Oft erleben wir, dass Menschen denken, sie können nichts anbieten. Doch das ist mit Nichten so.
Gern besprechen wir dieses Thema auch im persönlichen Gespräch. Nur so viel, Zeit ist für alle eine begrenzte Ressource. Von daher findet jeder ein Angebot, dass nachgefragt ist und Freude bereitet.
Bevor ein Tauschgeschäft zu Stande kommt, sollten die Konditionen besprochen werden. Wie hoch ist der zeitliche Aufwand? Wie viel Rosentaler wären fair dafür… Auch eingesetzte Materialkosten sind im Vorfeld zu besprechen.
Beispiel: Thomas möchte von Adelheid eine Torte gebacken haben. Er bezahlt natürlich den zeitlichen Aufwand in Rosentaler und die Materialkosten laut Kassenbon in Euro.
Eins vorab, hier geht es nicht darum Rosentaler-Millionär zu werden. Wir streben einen Fluss aus Geben und Nehmen an.
Generell gilt, dass ein Guthaben von über 120 Rosentalern dem Gemeinschaftskonto zugeführt wird. Weiterhin ist es auch möglich, Rosentaler an ein anderes Mitglied zu verschenken.
Die Verwaltung der Mitgliedskosten laufen über eine zentrale Buchführung aller Konten. Dafür und für andere Aufgaben, die der Gemeinschaft innerhalb des „Forster Rosentaler“ zu Gute kommen, gibt jeder Teilnehmer halbjährlich 1 Rosentaler an das Gemeinschaftskonto ab.
An jedem Tauschtreffen ist es möglich, seinen Kontostand einzusehen.
Der Wert unserer Rosentaler basiert auf dem Vertrauen, dass innerhalb unserer Initiative Hilfen und Leistungen verschiedenster Art auf entsprechende Nachfragen treffen.
Solange also aktive Teilnehmer diesen Tauschring in Forst mit Leben füllen, wird der Rosentaler seinen Wert behalten.
Die Tauschpartner begründen keinen Werk-oder Dienstvertrag. Somit gilt ihre Übereinkunft als reine Gefälligkeit, aus der sich keinerlei rechtliche Ansprüche von Dritten als auch gegenseitig ableiten lassen.
Falls ihr noch weitere Fragen habt, die in den FAQ’s noch nicht aufgelistet sind, könnt ihr uns diese gerne per Email oder Kontaktformular mitteilen.
Wenn ihr mehr zu dem Thema und Prinzip “Zeitgeld” wissen wollt, könnt ihr euch hier informieren:
- Wiki: Tauschwiki.de/Zeitgeld
- Artikel: Viel mehr wert als Geld ist die Zeit